Samstag, 19. Oktober 2019

Durchgeführte Übungen

Feuer in der JVA

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Feuerwehrübung in der JVA Einbeck


Häftlinge in Sicherheit gebracht
Brandschutzbeauftragter Martin Willing zufrieden


Einbeck. Mit einem kompletten Löschzug und der Drehleiter rückte am
Freitagabend gegen 19.30 Uhr ein großes Aufgebot der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck zur Justizvollzugsanstalt Rosdorf, Abteilung Einbeck am Neustädter Kirchplatz in Einbeck aus. Anlass dazu war eine Feuerwehrübung, berichteten Ortsbrandmeister Matthias Krüger, Brandmeister Matthias Weger und der Brandschutzbeauftragte der JVA Rosdorf Martin Willing die diese Übung ausgearbeitet hatten.

Thema dieser Übung war, ob im Falle eines Brandes im Zellentrakt, die Inhaftierten nicht zu gefährden und schnell in Sicherheit bringen zu können. Am Freitagabend kam es in der JVA Einbeck, zu einem angenommenen Brand im Zellentrakt der ersten Etage in die drei Personen in ihrer Zelle eingeschlossen waren. Um 19.30 Uhr meldete ein Vollzugsbeamter der JVA den Brand in einer Zelle. Daraufhin wurde umgehend die Schwerpunktfeuerwehr Einbeck alarmiert die in nur wenigen Minuten mit einem kompletten Löschzug vor Ort eintraf.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren die Häftlinge aus dem Zellentrakt der ersten Etage bereits von einem Vollzugbeamten ins Freie geführt worden. Gleich mehrere Feuerwehrkameraden unter schwerem Atemschutz drangen zu den drei eingeschlossenen Personen vor um diese aus ihrer misslichen Lagen zu befreien. Für die Übung wurde ein Brand lediglich nur simuliert. Dazu wurde Übungsqualm eingesetzt um diese Übung so realistisch wie möglich zu machen. An der Übung beteiligten sich auch der Dienstleiter der JVA Einbeck Reiner Winkler mit seinen Vollzugsbeamten Uwe Krehrl und Maik Meiritz.

Brandschutzbeauftrager Martin Willing von der JVA Rosdorf, der diese Übung sehr genau verfolgte, sagte nach Ende der Übung: "Beanstandungen gibt es nicht, denn die Feuerwehr Einbeck sowie unsere Vollzugsbeamten haben in der angenommen Situation alles richtig gemacht. Im Ernstfall hätte es keine Verletzten gegeben weil unsere Häftlinge sofort ins Freie gebracht wurden und die drei eingeschlossenen Personen von der Feuerwehr Einbeck in nur wenigen Minuten gerettet wurden". Dem schlossen sich auch Ortsbrandmeister Matthias Krüger und Brandmeister Matthias Weger mit an.

Text und Bild: Peter Kitzig, Einbecker Morgenpost

 

 

 

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