Samstag, 19. Oktober 2019

Durchgeführte Übungen

Brand in Trocknungsanlage

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Feuerwehr Kohnsen und der 2. Zug der Feuerwehr Einbeck üben gemeinsam!

 

 

Zu einem Brand in einer Trocknungsanlage ist es am Freitag den 19.09.2014 in der Einbecker Ortschaft Kohnsen gekommen.



Gegen kurz vor acht Uhr am Abend heulte die Sirene in Kohnsen auf und rief die Kameraden der Ortsfeuerwehr Kohnsen in ihr Gerätehaus. Bei einer ersten Rückmeldung bei der Einsatzleitstelle in Northeim über Funk, konnte folgende Lage bisher mitgeteilt werden: "In der Vardailser Landstraße, bei Familie Schlüter brennt es in der Trocknungsanlage für Getreide und es werden Personen vermisst!"

Ein paar Minuten nach dem Alarm machte sich die Ortswehr Kohnsen dann mit ihrem TSF auf den Weg zur Einsatzstelle, die nur wenige Meter vom Gerätehaus entfernt war. Vor Ort gab es den ersten Befehl vom Einsatzleiter, das sofort die TS in Stellung gebracht werden soll und eine Wasserversorgung von einem Unterflurhydranten bis zum Verteiler auf den Hof des Landwirtschaftlichen Anwesens aufgebaut werden soll. Außerdem sollte sich sofort ein Atemschutztrupp zum Einsatz fertig machen.

Währenddessen erkundete der Einsatzleiter die genaue Lage vor Ort. Auf dem Hof wurde er dann vom Zugführer des 2. Zuges der Feuerwehr Einbeck Mathias Schreckenbach und dem Kohnser Ortsbrandmeister Andres von Ohlen in Empfang genommen und in die genaue Lage eingewiesen.

Es brannte in einer großen Scheune, wo eine Trocknungsanlage für Getreide untergebracht war. Außerdem wurden etwa 4 Personen noch in dem Gebäude die Vermisst wurden. Zusätzlich bestand weitere Gefahr an der Scheune, da eine Photovoltaikanlage auf dem Dach verbaut war.

Schnelle wurde erkannt, dass hier die eigenen Kräfte nicht ausreichen und es wurde der 2. Zug der Feuerwehr Einbeck, der in Bereitstellung stand zur Unterstützung angefordert.
Unterdessen nahmen die Kohnser Kameraden einen ersten Löschangriff von außen auf das Gebäude vor und errichteten eine Riegelstellung um die angrenzenden Gebäudeteile vor dem Feuer zu schützen.

Unterdessen waren die Einbecker Kameraden an der Einsatzstelle eingetroffen und wurden in die Lage eingewiesen. Die Einbecker Kräfte stellten weitere Atemschutzkräfte für die Menschenrettung zur Verfügung und wurden auf die Rückseite des Gebäudes beordert und führten von dort die Brandbekämpfung durch. Zusätzlich wurde dort noch eine Personen unter einem Wassertank entdeckt und befreit.

Unterdessen erkundeten die Atemschutzkräfte das Innere der Scheune und suchten und retteten die vermissten Personen. Erschwerend war hier die größe und verwinkelte Konstruktion der Scheune, was den Atemschutzträgern einiges abverlangte.

Nach kurzer Zeit waren dann alle Personen gerettet und das Feuer soweit unter Kontrolle, dass Feuer aus gemeldet werden konnte.

Im Anschluss folgte noch die Manöverkritik, wobei einige Schwachstellen gefunden werden konnten, aber auch einige Punkte angesprochen worden, die sehr gut abgelaufen sind.

Ein Dank geht an Familie Schlüter, die ihre Scheune als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt haben.

Text / Bild: Maximilian Radke KFV NOM Presse

 

 

 

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