Mittwoch, 13. November 2019

Durchgeführte Übungen

Alarmübung der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck

Bewertung: 4 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern inaktiv
 

Feuerwehr probt den Ernstfall am alten Post - Gebäude


Szenario entpuppte sich als Alarmübung / Großaufgebot mit über 80 Einsatzkräften

 

Sirenenalarm schreckte am vergangenen Mittwoch gegen 18.30 Uhr die Einbecker Bürger aus ihrer Feierabendruhe und so mancher fragte sich: > Was ist da los <! Das Gebäude der ehemaligen Post in der Dr. Friedrich - Uhde - Straße brennt, das Untergeschoss sowie die Wohnungen in der ersten sowie auch zweiten Etage ist verqualmt, Personen werden vermisst, wodurch weitere Personen auf dem Balkon oder an den Fenstern der Fluchtweg versperrt wird. Zum Brand kam es - da bei Umbaumaßnahmen im Keller zu einem Brand kam und mehrere Arbeiter durch das Feuer eingeschlossen waren. Die Fluchtwege und die beiden Treppenhäuser vom Keller bis zur dritten Etage sind verqualmt un weitere Personen in der zweiten Etage stehen am Fenster und warten auf ihre Rettung.

Dieses täuschen echte Szenario spielt sich jetzt im Gebäude der ehemaligen Post ab. Es handelt sich jedoch zum Glück nicht um einen Ernstfall, sondern um eine Alarmübung, die Einbecks Stadtbrandmeister Lars Lachstädter mit seinen beiden Stellvertretern Olaf Rettig und Kai Reichelt sowie den stellvertretenden Brandabschnittsleiter Harald Sehl ausgearbeitet haben. Ziel war es, eine Brandbekämpfung mit gleichzeitiger Menschenrettung zu üben. Als erster vor Ort war
Ortsbrandmeister Frank Schwarz der die Gefahr erkannte und sofort nach Erkennung auf Nachforderung der Feuerwehren aus Salzderhelden und Vogelbeck weitere Unterstützung anforderte.

Unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Frank Schwarz bauten die Feuerwehrleute eine Wasserversorgung auf und bekämpften das Feuer mit Strahlrohren von außen, um eine Ausweitung des Brandes zu verhindern. Zeitgleich suchten die Atemschutzträger die durch den Einsatz einer
Nebelmaschine verrauchten Wohnungen ab, um die dort noch verharrenden Personen zu suchen und aus dem Gebäude zu schaffen. In der Zwischenzeit
wurden auch die beiden angeforderten Drehleiter in Stellung gebracht um Personen aus der dritten Etage ins Freie zu bringen. Zudem mussten die
Einsatzkräfte weitere Personen mithilfe einer Steckleiter aus der ersten Etage retten.

Ebenfalls mussten die Einsatzkräfte nach vermissten Personen in Form von lebensgroßen Dammipuppen suchen und aus dem Gebäude schaffen und mit den
ersten Rettungsmaßnahmen beginnen bevor der Notarzt mit Unterstützung der Johanniter und DRK dies übernahmen. Im Einsatz waren rund 80 Einsatzkräfte - und nach zwei Stunden waren der Brandeinsatz und die Menschenrettung mit den Nacharbeiten erledigt. Stadtbrandmeister Lars Lachstädter zeigte sich nach der Übung zufrieden und stellte auch fest - das sich die Bevölkerung voll und ganz auf ihre Feuerwehren verlassen kann.

 

 

 

 

Quelle: Einbecker Morgenpost

Drucken E-Mail

Aktuell sind 117 Gäste und keine Mitglieder online