Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Durchgeführte Übungen

Schwerpunkt-Feuerwehr probt Ernstfall an schwer zugänglichem Objekt in Innenstadt

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Einbeck (pk). Bei einem Spaziergang bemerkte ein Ehepaar am vergangenen Freitagabend gegen 19.45 Uhr Rauch aus dem dritten Stockwerk eines Wohnhauses in der Knochenhauerstraße. Die Frau rief sofort die Feuerwehrleistelle in Northeim an. Doch handelte es sich lediglich um eine Übung der Schwerpunkt-Feuerwehr Einbeck im Wohnhaus der Knochen­hauer Straße 7.

 

Damit alles so realistisch wie möglich blieb, wurden lediglich die Presse und die Bewohner des Wohnhauses informiert. Als Übungs­szenario wurde ein Wohnungsbrand in der dritten Etage gemeldet: Durch die Rauchentwicklung und das Feuer waren die dort lebenden Personen eingeschlossen. Eine Person war in Panik geraten und wollte über das Treppenhaus ins Freie, stürzte und war nicht mehr ansprechbar.

 

Die eintreffenden Einsatz­kräfte retteten einen Teil der Bewohner mittels Drehleiter aus dem dritten Obergeschoss. Ein zweiter Trupp drang mit schwerem Atemschutzgeräten durch das verqualmte Treppenhaus, um die restlichen Personen ins Freie zu lotsen. Einsatzleiter Matthias Schreckenbach war mit dem Verlauf der Übung zufrieden. Die Übung diente der Gewinnung von Objektkenntnissen in engen Straßen der Innen­stadt.

 

Die Einsatzziele, die Rettung von Menschen­leben und die zügige Brandbe­kämp­fung, wurden professionell von den Feuerwehr­kameraden erfüllt. Die schwierige Brand­simulation mit mehr als 25 Feuerwehrleuten wurde vom Ober­brandmeister der Schwerpunkt-Feuer­wehr Einbeck, Hans-Jürgen Eiland, entwickelt.

 

 

Weitere Bilder finden sich hier

 

 


Quelle Einbecker Morgenpost

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