Donnerstag, 12. Dezember 2019

Jahreshauptversammlung 2013

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Ortsbrandmeister Matthias Krüger wiedergewählt Schwerpunktfeuerwehr Einbeck zieht Jahresbilanz/Beförderungen/Grußworte Einbeck.

Matthias Krüger, Ortsbrandmeister der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck wurde am vergangenen Freitag auf der Jahreshauptversammlung im Alten Rathaus während der Generalversammlung für weitere sechs Jahre gewählt,sowie auch sein stellvertreter Helmut Böttcher. Dies war unteranderem ein Punkt auf der Tagesordnung der Versammlung, zu der nicht nur Mitglieder der aktiven Abteilung und der Altersabteilung erschienen sind, sondern auch dieBürgermeisterin der Stadt Einbeck, Dr.Sabine Michalek, der Fachbereichsleiter der Stadt Einbeck Arnd Severitt,der Ordnungsamtsleiter Thomas Eggers, Kreisbrandmeister Bernd Kühle, Stadtbrandmeister Lars Lachstädter, Brandabschnittsleiter Henning Thörel, Thomas Spieker von der Polizei,Ehrenstadtbrandmeister Jürgen Sott, Ehrenortsbrandmeister Friedel Oppermann und Pastor Martin Giering und zahlreiche Ratsmitglieder. Zum Jahreswechsel gehörten der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck 77 Aktive Kameraden und Kameradinnen, der Wehr an. Die Altersabteilung besteht zurzeit aus 20 Mitgliedern. Dazu kommen noch 137 fördernde Mitglieder. Der Feuerwehr Einbeck stehen somit für den Einsatz und Übungsdienst 77 aktive Mitglieder zur Verfügung betonte Ortsbrandmeister Matthias Krüger. Krüger betonte das die Einbecker Wehr für kommende Einsätze gut gerüstet sei und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Einbeck sich um ihre Sicherheit keine Sorgen machen müssen. Wie aber das abgelaufene Jahr gezeigt hat sind wir bei Einsätzen oft auf die Hilfe anderer Ortsfeuerwehren angewiesen betonte Ortsbrandmeister Krüger. Im Einsatzjahr 2013 mussten die Kameraden die stattliche Summe von 203 Einsätzen bewältigen die sich wie folgt aufgliedern. Zwei Großbrände, acht Mittelbrände, 15 Kleinbrände, 23 Entstehungsbrände, 15 nachbarliche Löschhilfen, 95 Hilfeleistungen und dazu kommen noch 45 Blinde Alarme. Viele schwere Verkehrsunfälle hob Krüger ebenfalls hervor. Zum Beispiel erinnerte er an den Brandeinsatz am Tiedexer Tor im April 2013 oder an den Wohnhausbrand im September letzten Jahres im Sülbecksweg mit über 150 Einsatzkräften - sowie auch den Großbrand der Harz - Weser - Werkstätten in Dassel. Zu all diesen Einsätzen kommen noch 78 praktische Übungen und 14 theoretische Ausbildungen betonte Krüger. Zu einer leistungsfähigen Feuerwehr gehört auch die Aus - und Weiterbildung betonte Krüger. Hierzu stehen den Kameraden Lehrgänge auf Kreisebene sowie Führungslehrgänge auf Landesebene zur Verfügung. Diese Lehrgänge so Krüger sind ein erheblicher Zeitaufwand der zwischen 40 und 80 Stunden liegt. Darum freute es auch Krüger, dass wieder viele Kameradinnen und Kemaraden diese Zeit in der Ausbildung investiert haben und dankte auf diesem Wege gleichzeitig die Unternehmen,die dafür ihre Mitarbeiter freistellen und auch somit für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. In den Leistungswettbewerben im August letzten Jahren belegte die Wettbewerbsgruppe unter der Leitung von Christoph Lukas bei den Abschnittswettbewerben in Dassel den ersten Platz und beim Kreisentscheid in Gandersheim den zweiten Platz.Krüger betonte in seinen Jahresrückblick das man auch die Brandschutzerziehung wieder sehr aktiv durchgeführt habe. So wurden insgesamt über 300 Kinder und Erwachsene in dem Umgang mit dem Feuer geschult. Geschult wurden im vergangenen Jahr 15 Kindergärten und Schulklassen. Etwas Wehmut kam beim Ortsbrandmeister Krüger dennoch auf, denn am Ende seines Jahresberichtes gab es nicht so erfreuliches,denn der Feuerwehr - Musikzug Einbeck/Moringen löst sich nach 47 erfolgreichen Jahren wegen Musikermangel in diesem Jahr auf. Krüger verabschiedete den Vorsitzenden Heiko Hoffmeister und seinen Stellvertreter Thorsten Wesemann mit einen kleinen Präsent. Nach der Entlastung des Kassenwartes Matthias Jagonack und dem gesamten Kommando gab es die Grußworte. Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek würdigte die schwere und umfassende Arbeit der Feuerwehr. Denn was sie leisten so die Bürgermeisterin ist mehr als nur ein " Danke " zu sagen, denn sie schützen unser Hab und Gut rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr. Rat und Verwaltung sind stolz auf Freiwillige Feuerwehr Einbeck - und der gesamte Rat steht auch zu seiner Feuerwehr. Auch in Zukunft wünschte sie den Kameradinnen und Kameraden eine heile und Unfallfreie Arbeit. Den Grußworten schlossen sich Kreisbrandmeister Bernd Kühle, Stadtbrandmeister Lars Lachstädter, Thomas Spieker von der Polizei Einbeck und Pastor Martin Giering mit an. Nach den Grußworten kam der Punkt Verabschiedung. Ortsbrandmeister Matthias Krüger verabschiedete Hans - Jürgen Klingl der in wenigen Tagen 63 Jahre alt wird und das Gesetz sieht vor das er dann aus dem aktiven Dienst ausscheiden muss. Hans - Jürgen Klingl hat eine 46 - jährige Dienstzeit hinter sich, war Gruppenführer sowie auch Zugführer und hat sich für die Feuerwehr Einbeck große Verdienste erworben. Krüger betonte auch das Hans - Jürgen Klingl sein Hobby 1981 zum Beruf gemacht hat und seit dem in der FTZ Einbeck tätig war. Erst als Gerätewart und späterals Schirrmeister hat er immer dafür gesorgt, das Fahrzeug und Geräte einsatzbereit sind. Auch wurden an diesem Versammlungsabend Beförderungen ausgesprochen. Befördert wurden: Leon Kiehne und Tobias Dahms zumFeuerwehrmann; zum Oberfeuerwehrmann wurden Jörg Hübner, Michael Hertrampf, Jan Görte und Domenik Gehlert befördert. ZumHauptfeuerwehrmann wurden Nico Rosniewski und Florian Nüsse und zu Oberlöschmeister wurden Christoph Lucas und Moris Dörries befördert. Die Beförderung zum Oberbrandmeister wurde Matthias Schreckenbach befördert.

 

 

 

 

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Einsatzübung "Brennt Mehrfamilienhaus" der Gruppe Lukas

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 Einsatzübung : Brennt Mehrfamilienhaus / Personen im Gebäude

 

 

Am Freitag, den 01.11.2013 besetzten die Kameraden der Gruppe Lukas den Mtw, den Rüstwagen und das LF 8/6. Kurze Zeit später wurden diese in die Kolbergerstraße alarmiert.

Beim Eintreffen der Kräfte erstreckte sich eine dichte Rauchwolke über ein Mehrfamilienhaus. Passanten berichteten, dass sich vier Personen zur Zeit des Brandausbruches im Haus befunden haben sollen. Sofort erhielten die Trupps vom stellvertretenden Gruppenführer Jan Witte weitere Instruktionen.

Eine Person machte sich im 1. OG am Fenster lautstark bemerkbar. Hier schaffte ein Trupp unter Pa einen Zugang über die Steckleiter und stieg über diese zu der Person vor. Da die Person einen Schock erlitten hat, war es keine leichte Aufgabe diese in Freie zu befördern. Doch der Trupp meisterte diese Aufgabe problemlos. Zwei weitere Trupps schafften sich über die Haustür Zugang und teilten sich im Gebäude mit System auf. Zügig wurden eine weitere erwachsene Person, sowie ein Kind lokalisiert und ins Freie gebracht. Zeitgleich wurde noch ein Kind gefunden, welches sich in der Aufregung unter Kartons versteckt hat. Auch dieses wurde zügig an die frische Luft getragen.

Für eine permanente Kommunikation, sowie eine jeweilige Standortgewissheit wurde eine Atemschutzüberwachung eingerichtet.

 

Der ganze Einsatz wurde unter der Beobachtung  von Gruppenführer Lukas abgearbeitet.

Nach dem Lüfter Einsatz, welcher den restlichen Rauch verdrängt hatte, gab es eine Einsatznachbesprechung. Hierbei sprach Christoph Lukas die Tücken eines solchen Einsatzes an, welche besonders für die neuen Atemschutzgeräteträger sehr informativ waren. Dieser zeigte sich am Ende aber sehr zufrieden.

 

Im Anschluss wurden in dem nicht mehr bewohnten Gebäude, mithilfe des Türöffnungssets  verschlossene Türen geöffnet. Dieses ist ein sehr wichtiger Baustein im täglichen Einsatzgeschehen. Hierbei wurde simuliert, dass eine hilfsbedürftige Person nicht mehr aus eigener Kraft von innen die Tür öffnen kann. Auch diese Situation wurde von dem Kameraden mit hoher Zufriedenheit gemeistert.

 

Ein großes Dankeschön geht an den Kameraden Demir Hamzic, der den Einsatz mit seiner Kamera begleitet hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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