Sonntag, 01. März 2026
 

Verletzte Personen durch Reizgas

Techn. Rettung > Person in Notlage
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Einsatzort Details

Einbeck, Hubeweg
Datum 18.01.2016
Alarmierungszeit 10:11 Uhr
Alarmierungsart Hilfe 3
Mannschaftsstärke 22
eingesetzte Kräfte

Schwerpunktfeuerwehr Einbeck
Stadtbrandmeister
    Techn. Einsatzleitung
      Abschnittsbrandmeister
        Kreisbrandmeister
          DRK SEG Einbeck
            Rettungsdienst DRK Northeim
              Polizei
                Fahrzeugaufgebot   Kommandowagen BvD  Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20-16  Tanklöschfahrzeug 16-25
                Hilfeleistung

                Einsatzbericht

                Schule wurde geräumt nach Auftreten von

                Atemwegsreizungen bei Schülern

                 

                Schule wurde geräumt nach Auftreten vonEinbeck (mru). Am Montag, 18. Januar wurden gegen 10.17 Uhr zahlreiche Feuerwehren, Rettungskräfte und die Polizei alarmiert, da es bis zu 30 Verletzte im Schulkomplex der Integrierten Gesamtschule und der Wilhelm-Bendow-Schule am Hubeweg gab.

                Wegen der hohen Anzahl der Betroffenen wurde überregionale Hilfeleistung angefordert, viele Einsatzkräfte aus der Umgebung unterstützten die Einbecker Feuerwehr und das DRK. 17 Jugendliche samt Lehrer klagten über starke Reizung der Atemwege sowie über einen ausgeprägten Brechreiz. Einige hatten auch Kreislaufprobleme. Sie wurden behandelt und in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Schule wurde als Folge evakuiert, am heutigen Mittwoch werde der Schulbetrieb wieder aufgenommen, hieß es. Betroffen war nach der ersten großen Pause zunächst eine Klasse im zweiten Obergeschoss der Schule.

                Insgesamt 17 Schüler klagten über Beeinträchtigungen. Mit Beginn der Räumung des zunächst betroffenen Klassenraumes meldeten sich dann auch aus der Nachbarklasse 13 Schüler mit allerdings leichteren Atemwegsreizungen. Daraufhin wurde die Evakuierung auf den gesamten Schulbereich ausgedehnt und alle Schüler in die Turnhalle gebracht, dort konnten sie von ihren Eltern abgeholt werden. Zeitgleich erfolgten die ersten ärztlichen Behandlung der betroffenen Jugendlichen. Atemschutzträger überprüften die betroffenen Klassenräume auf die Ursache, konnten aber nichts feststellen. Darauf wurde von der Polizei eine Untersuchung aller Gegenstände in den Klassenräumen angeordnet, um den Grund der Gasentwicklungen zu ermitteln.

                In einem Schulrucksack wurde eine CS-Gas-Abwehrspraydose gefunden, die offensichtlich benutzt wurde. Erste polizeiliche Ermittlungen führten dann zu drei 15- bis 16-jährigen Schülerinnen, die sich gegenseitig beschuldigen, das Gas im Flur und Klassenraum versprüht zu haben.

                Kreisbrandmeister Bernd Kühle, stellvertretender Abschnittsleiter Harald Sehl und Stadtbrandmeister Lars Lachstädter waren mit vielen Einsatzkräften vor Ort auch DRK

                 

                Quelle: Einbecker Morgenpost online

                 

                sonstige Informationen

                Einsatzbilder

                 
                 

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