Samstag, 04. Dezember 2021

Feuerwehr probte Ernstfall im Bürgerspital

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Unangekündigte Großübung fand Samstagnachmittag im Krankenhaus statt

Als zahlreiche Einsatzwagen den Hubeweg in Richtung Bürgerspital hochfuhren, schreckten einige Einbecker Bürger auf. Nicht lange dauerte es, bis ein bestätigter Großbrand im Einbecker Krankenhaus in den sozialen Medien die Runde machte. Bei Verbreitung und der Glaubwürdigkeit solcher
Informationen sollte man auch zukünftig Vorsicht walten lassen. Denn am Samstagnachmittag fand im Einbecker Bürgerspital eine unangekündigte Großübung statt. Dabei wurden die internen Abläufe im Krankenhaus überprüft und die realistische Nachstellung einer Notfall-Situation für die Einsatzkräfte geprobt.

Um 15.04 Uhr löste die Brandmeldeanlage auf der Station E3 im Einbecker Krankenhaus aus. Als wenig später die ersten Einsatzkräfte eintrafen und die Lage erkundeten, folgte die Nachalarmierung und nun hieß es: »Brandbekämpfung und Menschenrettung!

Die Station E3 wurde nicht nur mit Nebel versetzt, der den Rauch eines Feuers simulieren sollte, sondern 14 »Verletzte«, die professionell vom Jugendrotkreuz geschminkt wurden, riefen außerdem um Hilfe, um befreit zu werden. Somit waren die Einsatzkräfte gefordert, eine Menschenrettung unter erschwerten Bedingungen durchzuführen.

Dazu wurden die Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Einbeck, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter, das Technische Hilfswerk Einbeck sowie die Technischen Einsatzleitungen Nord/Ost und Nord nachalarmiert und diese Organisationen haben die Lage anschließend gemeinsam abgearbeitet.

Luftbilder zur Lagebeurteilung gab es von der Fachgruppe Rettungsrobotik der Kreisfeuerwehr. Gemeinsam mit Verantwortlichen des Bürgerspitals wurden zudem Möglichkeiten durchgesprochen, im Falle eines Feuers Leitungen beispielsweise für Druckluft und Sauerstoff abzuschieben. In kürzester Zeit wurden die Parkplätze am Bürgerspital zu einer Leitstelle umfunktioniert und der Einsatz koordiniert.

Als die Großübung nach über zwei Stunden beendet wurde, fand noch vor Ort mit allen Beteiligten, unter Leitung von Stadtbrandmeister Lars Lachstädter und Ortsbrandmeister Frank Schwarz, eine Nachbesprechung statt.

 

Auf einem Rettungstuch wurde eine »verletzte« Person aus dem Bürgerspital getragen und dem Rettungsdienst übergeben.

Auf einem Rettungstuch wurde eine »verletzte« Person aus dem Bürgerspital getragen und dem Rettungsdienst übergeben.

 

Quelle: Text und Bild Einbecker Morgenpost

 

 

Drucken E-Mail

Aktuell sind 166 Gäste und keine Mitglieder online