Sonntag, 04. Dezember 2022

Jahreshauptversammlung 2022 Berichtsjahr 2021

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Gemeinsam Brücken bauen und Hürden nehmen

Jahreshauptversammlung der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck | Berichte, Ehrungen und Beförderungen

Einbeck. Bei Jahreshauptversammlung der Schwerpunktfeuerwehr Einbeck hieß Ortsbrandmeister Frank Schwarz zahlreiche Kameraden in der Kantine des Otto-Hahn-Parks willkommen. Nach der Begrüßung der Anwesenden und der Ehrengäste erfolgte das Gedenken an die Verstorbenen Mathias Schreckenbach und Karl-Heinz Rosenthal. Grußworte und Lob für die gute Zusammenarbeit gab es von Stefan Roddewig, Leiter des Einbecker Polizeikommissariats, Nina Zettel, THW-Ortsbeauftragte, Marc Küchemann, Dienststellenleiter der Johanniter in Einbeck, Horst Jürgens, Vorsitzender des Ausschusses für Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie Antje Sölter, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Einbeck. Sie dankte für den Einsatz für die Bürger und nahm einige Anregungen und Vorschläge auf. Zum 31. Dezember 2021 hatte die Einbecker Wehr 301 Mitglieder. Die Einsatzabteilung umfasst 92 Aktive, 16 Jungen und Mädchen sind in der Jugendfeuerwehr. Die Altersabteilung besteht aus 14 Kameraden. Hinzu kommen noch 179 fördernde Mitglieder. Neu aufgenommen wurden in die Wehr Lena Müller, Gerrit Arnold, Marcel Cestnik und Emily Pohl. 221 Alarmierungen gab es 2021. Sie setzen sich zusammen aus 33 Entstehungsbränden, neun Kleinbränden, sieben Mittelbränden, zwei Großbränden, 106 technischen Hilfeleistungen, 60 blinden Alarmen, einem böswilligen Alarm sowie drei sonstige Alarmierungen. Es fielen 2.322 Gesamtpersonalstunden an. Die 126 Dienste (72 mehr als 2020) setzen sich aus 84 praktischen Übungen und 42 Theorieeinheiten zusammen. Schwarz dankte allen Kameraden für die große Einsatzbereitschaft. Wegen der Pandemie war es wieder ein Jahr mit »angezogener Handbremse«. Einsätze und Ausbildungen wurden auf systemrelevante Aufrechterhaltung und Einsatzbereitschaft bei Brand- und Hilfeleistungseinsätzen, aber auch zum eigenen Schutz ausgerichtet. Einschränkungen gab es beim Ausbildungsdienst. Vieles wurde virtuell durchgeführt. Aber wer nicht im Training bleibe, verliere Wissen, Schnelligkeit und Handlungssicherheit. Zur regelmäßigen Teilnahme rief Schwarz auf. Auch fehlte der »Kitt«, der die Feuerwehr zusammenhalte, die sozialen Kontakte. Auf mehr gemeinschaftliche Aktivitäten freute er sich wieder in Zukunft. Eine Übung fand unter anderem im Juli im Otto-Hahn-Park, eine andere im August bei der Firma Kayser in der Allensteiner Straße statt sowie eine Großübung im November im Bürgerspital. Dort musste zum Beispiel eine ganze Station unter Atemschutz evakuiert werden. Durchgeführt wurden Brandsicherheitswachen im Wilhelm-Bendow-Theater. Dort wünscht Schwarz bauliche Maßnahmen, um die sicherheitsbedingten Kompensationsmaßnahmen nicht mehr vorhalten zu müssen. In den Wintermonaten gab es Theoriedienste und Workshops zu verschiedenen Themen. Durchschnittlich alle anderthalb Tage musste die Einbecker Wehr 2021 ausrücken. Teilweise ziehe das Stress im familären Umfeld und bei der Arbeit nach sich. Gewünscht werde die Reduzierung der Alarmierungen. Vor allem bei den Fehlarmen durch Auslösung von Brandmeldeanlagen sei dies möglich. Er appellierte, die jeweiligen Alarmsystems besser zu prüfen und den aktuellen »Pauschalbetrag« in der Gebührensatzung der Stadt Einbeck zu erhöhen. Den ersten Zug leitet Matthias Weger, den zweiten Zug Florian Effenberger sowie den Gefahrgutzug Florian Nüsse. Gruppenführer des ersten Zuges sind Peter Garus und Matthias Buchholz, des zweiten Zuges Sebastian Radke und Nico Rosnewski sowie der Gruppe des Gefahrgutzuges Jan Witte. Die Jugendwehr leitet Nadine Böcker. Beisitzer sind Schriftwart Christian Zeug, Sicherheitsbeauftragter Jan-Eric Loy, Atemschutzgerätewart Julian Stöckemann und Gerätewart Henning Armgart. Lehrgänge besuchten Dominik Steincke, Alexander Rieck und Patrick Schneider (Truppmann I und II), Joshua Goemann, Alexander Rieck und Patrick Schneider (Sprechfunk), Joshua Goemann, Vincent Sömmer, Timo Bierbaum und Marcus Hümme (Atemschutzgeräte), Daniel Taufall, Jan Witte und Florian Nüsse (Motorsäge), Tom Heidenreich, Daniel König, David Günzel-Steinhoff und Ludwig Gabriel (AGT-Lehrgang), Nadine Böker (Führerschein C), Tobias Dahms (Gruppenführer I und II), Maik Thebes (Ausbilder) und Chris Preuß (Leiter einer Feuerwehr). Am Lehrgang Absturzsicherung nahmen teil Ludwig Gabriel, David Günzel-Steinhoff, Maximilian Mente, Niklas Storch, Nico Ronsniewski, Lutz Binius, Tobias Dahms, Daniel König, Justin Koch und Julian Stöckemann. Bei der Kreisausbildung fielen einige Fortbildungen aus, weitere wurde verschoben. Einige führte man in Einbeck durch. In die Kreisausbildung involviert sind Sascha Böker, Robin Goemann, Thomas Harwardt, Matthias Krüger, Lars Lachstädter, Nico Rosniewski, Morris Dörries, Matthias Weger, Maik Thebes, Frank Schwarz, Nadine Böker und in der Vergangenheit auch Mathias Schreckenbach. Zur Führungsriege der Kreisbereitschaft gehören Marcus Seidel, Jan-Eric Loy, Bernd Arnemann und Peter Garus. Auf einige Einsätze gingen Schwarz und Stellvertreter Chris Preuß ein. Dazu zählten Unterstützungen von Wehren im Kreisgebiet, aber auch kuriose und nicht so einfache Alarmierungen vor Ort. Der Stadt und den Rettungsdiensten half man beim Schneechaos im Februar 201. Ein Brand in der Papenstraße erforderte Mensch- und Tierrettung per Drehleiter. Einen Verkehrsunfall mit einem Feuerwehrauto gab es im Juli. Auslaufende Betriebsstoff an einem Hybrid-Fahrzeug im August waren gleich auch eine gute Schulungsmaßnahme. Jüngere Kinder oder Jugendlichen verfingen sich in Spielgeräten und mussten befreit werden. Einige weitere Einsätze gab es, so Preuß, aber auch viel zu viele Fehlalarme durch BMA-Auslösungen. Die Jugendwehr war im möglichen Rahmen rege aktiv, teilte Nadine Böker mit. 26 Dienstabende wurden durchgeführt sowie als »Schmankerl« Fahrten ins Rasti-Land und in den Heide-Park unternommen. Durch die Pandemie konnte sich zuerst der Gefahrgutzug nur virtuell treffen, erklärte Florian Nüsse. Nach den Lockerungen gab es mehrere Präsenzveranstaltungen und Schulungen. Ein Höhepunkt war die Übung am Bahnhof Kreiensen zusammen mit der Deutschen Bahn. Abschließend dankte Schwarz noch einmal allen Kameraden für ihren Einsatz: »Mit einer so starken Truppe in der Hinterhand können wir gemeinsam Brücken bauen, Hürden nehmen und Herausforderungen meistern.« Für ihr Engagement erhielten Robin Goemann und Hans-Jürgen Eiland Präsente. Befördert wurden: die Feuerwehranwärter Patrick Schneider, Alexander Rieck und Marcel Cestnik zu Feuerwehrmännern, die Feuerwehranwärterinnen Lena Müller und Sophie-Natalie Böker zu Feuerwehrfrauen, die Feuerwehrmänner Joshua Goemann und Fabian Henke zu Oberfeuerwehrmännern, der Hauptfeuerwehrmann Julian Stöckemann zum Ersten Hauptfeuerwehrmann, der Hauptfeuerwehrmann Tobias Dahms zum Löschmeister, die Löschmeister Matthias Buchholz, Daniel Taufall Jan Witte und Sebastian Radke zu Oberlöschmeistern, der Oberlöschmeister Peter Garus zum Hauptlöschmeister, der Hauptlöschmeister Florian Nüsse zum Brandmeister sowie der Brandmeister Florian Effenberger zum Oberbrandmeister.

Gut aufgestellt ist das Kommando der Einbecker Schwerpunktfeuerwehr.   

 

Zu Beförderungen gratulierten Ortsbrandmeister Frank Schwarz, Stellvertreter Chris Preuß und Antje Sölter, stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Einbeck.

 

Frank Schwarz und Chris Preuß dankte Hans-Jürgen Eiland für 48-jährigen Einsatz in der aktiven Wehr. Er wechselt in die Seniorenabteilung.

 

Quelle: Text und Bilder Einbecker Morgenpost

 

 

 

 

 

 

 

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